Die Schule

Das Konzept

Die FGS ist eine alternative Oberschule für die Klassen 5 bis 10. Damit wir in persönlichem Kontakt miteinander bleiben und unsere Angelegenheiten demokratisch regeln können, ist die Schule überschaubar angelegt: Jeder Jahrgang hat 8 Kinder, so dass nie mehr als rund 50 Schülerinnen und Schüler die FGS besuchen. Die Lerngruppen sind jahrgangsübergreifend zusammengesetzt und umfassen jeweils 16 Kinder. Außerschulische Lernorte, Praktika, Ausflüge und Kooperationen mit Handwerkern, Künstlern, Museen etc. spielen eine wichtige Rolle. Jedes Kind kann innerhalb der Schulgemeinschaft seinen individuellen Platz finden und seine eigenen Lernwege gehen können. Das heißt keinesfalls, dass alle einfach tun können, was sie wollen: Wir legen Wert auf gemeinsame Tätigkeiten, auf gegenseitige Verbindlichkeiten und darauf, dass am Ende jedes Kind für einen Schulabschluss bzw. für die gymnasiale Oberstufe bestens präpariert ist.

Weitere Einzelheiten enthält unser pädagogisches Konzept.

Gruppen- und Tagesstruktur

Wir haben drei Stammgruppen eingerichtet mit jeweils zwei zuständigen Lernbegleiter_innen, und in allen drei Gruppen sind die Tage ähnlich aufgeteilt: Es gibt feste Zeiten für das Morgenritual, Input, Projekte, Freiarbeit etc. Von geplanten und spontanen Ausflügen hält uns der Plan natürlich nicht ab, aber durch die Struktur kommt mehr Ruhe und Beständigkeit in das Schulgeschehen. Nachdem sich die Zahl der Kinder und Lernbegleiter_innen im Sommer 2017 nahezu verdoppelt hatte, wurde der Alltag vor allem für die Jüngeren zu unübersichtlich und brauchte eine neue Struktur. Aus dem gleichen Grund gibt es inzwischen ein wöchentliches Schülerplenum, das die Kinder und Jugendlichen selber anleiten. Wie weit die Mitbestimmung geht und wo die Erwachsenen Grenzen setzen — z. B. bei Fragen der Handynutzung oder bei der Freiwilligkeit des Lernens —, ist noch nicht abschließend ausdiskutiert. Dies ist auch für die Erwachsenen eine spannende Auseinandersetzung, in der sie ihr Selbstverständnis und ihre Erwartungen immer wieder in Frage stellen und miteinander verhandeln müssen.

Der Schulalltag

Derzeit beginnt die Schule um 8:30 und endet je nach Wochentag zwischen 14 und 16 Uhr.

Morgens kommen zuerst alle zusammen und beginnen den Tag gemeinsam. Meist geht es mit einer Traumreise los, gefolgt von einer kurzen Meditation und ein bisschen Sport oder Yoga. Im weiteren Verlauf wechseln sich Projektarbeit, Unterricht, Exkursionen, künstlerisches und handwerkliches Arbeiten sowie freies Spielen ab. Mittags gibt es ein gemeinsames Essen und nachmittags einmal in der Woche Sport.

Schaut/hört selbst: http://www.utopia-bremen.de/demokratisches-und-freies-lernen-ein-zukunftsmodell

AttachmentDie Lage und das Gebäude

Mit dem Gebäude hatten wir großes Glück: Unsere Schule liegt direkt neben dem Sebaldsbrücker Bahnhof (Zum Sebaldsbrücker Bahnhof 59), ist also mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend zu erreichen. Wir haben schöne, helle Räume auf 400 qm, eine Teeküche und ein nach Süden ausgerichtetes Außengelände, das in den nächsten Monaten noch weiter ausgestaltet wird.

img_5760-1Ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes ist, dass wir die Schule dem Stadtteil gegenüber öffnen, also Kinder aus der Umgebung aufnehmen, Nachbarschaften pflegen, uns für den Stadtteil engagieren und Ausflüge, Praktika etc. in der Umgebung zu machen.

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Kosten

Das monatliche Schulgeld beträgt zur Zeit 180 Euro pro Kind und Monat. Daneben fallen Kosten für Mittag­essen, Fahrten u. ä. an sowie eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 50 Euro, die bei Vertragsabschluss fällig wird.

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