Wer wir sind

Unsere Gruppe aus Eltern und PädagogInnen gibt es, mit wechselnder Besetzung, bereits seit einem guten Jahrzehnt. Gemeinsam haben wir vor allem eines: Wir trauen Kindern viel zu und sind auf der Suche nach gemeinschaftlichen, demokratischen und freien Formen des Lebens und Lernens. Seit Jahren setzen wir uns auf unseren regelmäßigen Treffen, zum Teil auch kritisch, mit alternativen Lernformen und Lebensweisen auseinander und haben dabei festgestellt, dass für uns nicht feste Konzepte und pädagogische Lehrsätze zentral sind, sondern das offene, lebendige und gemeinschaftliche Miteinander.

Das Team

Gaby Kumm arbeitet seit 20 Jahren als Lehrerin mit den Jahrgängen 4 bis 11 in Schulzentren, Sekundar- und Oberschulen. Als Pädagogin stellt sie das  ganzheitliche Miteinander in den Vordergrund, wobei sie sich u. a. auf Gewaltfreie Kommunikation (GFK) stützt. Die Kinder gehen nach kurzer Zeit achtsam miteinander um, entwickeln ein Gemeinschaftsgefühl und lernen gern miteinander. Gaby hat eine Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie und verbreitet als Kommunikationstrainerin GFK nach Marshall Rosenberg insbesondere für Lehrer.

Robin Alexander Winter arbeitet als freier Musiker und Musiktherapeut. U. a. ausgebildet im Nada-Brahma-System nach Vemu Mukunda und dem Master of Arts in Musiktherapie an der Universität der Künste in Berlin. In der Praxis BewegGrund arbeitet er mit Kindern und Jugendlichen, die sich in Krisen befinden oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind. Desweiteren leitet er Bandprojekte mit geflüchteten Jugendlichen über das Bremer Institut für Musiktherapie. Durch sein Erststudium in Umwelttechnik bietet er Projekte in ökologischem Bauen an. »Durch szenisches und musikalisches Spiel zeige ich den Kindern ein neues Verständnis von Musik, Improvisation und Klängen in Bezug zu sich selbst. Spielerisch lernen wir, aufeinander zu hören und das Gegenüber auf verschiedenen Ebenen wahrzunehmen.«

AttachmentJosé Luis Laurel Soto ist der Spanischlehrer der FGS. Der gebürtige Chilene hat seine sprachpädagogische Ausbildung am Instituto Cervantes absolviert und unterrichtet seit über vier Jahren Kinder jeglicher Altersstufen. In seinem Unterricht steht die Freude am Erlernen einer neuen Sprache im Vordergrund. Spielerisch führt er an die spanische Sprache heran. Privat hat José Luis zwei kleine Kinder, liebt Musik und Fahrradfahren und genießt guten Kaffee.

Martin Thamm ist Theatermacher und ehemaliger künstlerischer Leiter der Jungen Akteure am Moks/Theater Bremen. Er bereichert das Schulprojekt mit seinen Theaterkenntnissen und -ideen. Ästhetisch-künstlerische Projekte, Kochen und Gartenarbeit, körperliche und sprachliche Erzähl- und Arbeitsweisen, mediale Offenheit und spielerisches Tun führen bei ihm in ein breitgefächertes inhaltliches Interesse, das er hier im Austausch mit Kindern, Eltern und Team einbringt und weiterentwickelt.

Svenja Henckens ist Historikerin und über die Projektarbeit mit Jugendlichen im Museumsbereich an eine freie Schule gekommen. Dort hat sie bereits über zehn Jahre Kinder und Jugendliche in ihrem Lernalltag begleitet und in ihrer Projektarbeit unterstützt. Dabei bereitet es ihr besonders viel Freude, zu sehen, wo jedes Kind steht, und es in seinem individuellen Lernweg und seinen persönlichen Interessen zu begleiten.

Laura Treptow ist passionierte Englisch- und Erdkunde-Lehrerin und seit Sommer 2019 als Lernbegleiterin dabei. Aus ihrer über zehnjährigen ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit für die SJD – Die Falken kannte sie bereits das Lernen in einem freien und selbstbestimmten Rahmen und wünschte sich auch beruflich ein ähnliches Umfeld abseits des sozialen und leistungsbezogenen Drucks vieler Regelschulen. Bei uns hat sie nun ihren Platz gefunden und sieht dabei ihre Aufgabe nicht nur in der Vermittlung fachlicher Inhalte, sondern besonders in der Begleitung und Befähigung der SchülerInnen zu größtmöglicher Selbstständigkeit. Mit viel Geduld, Verständnis und Klarheit sucht sie dabei gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen nach Lösungen zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen und beobachtet voller Freude die individuellen Entwicklungen.

Moritz Gérard hat Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften in Lüneburg studiert. Schwerpunkt des Studiums war die Umweltchemie und das fächerübergreifende Denken und Arbeiten. Nach dem Studium hat er mehrere Jahre in der Recyclingbranche gearbeitet, bis er über eine Stelle als Aushilfslehrer im Bereich Mathe zur Lehrtätigkeit gekommen ist. Ihm liegt besonders daran, mit den Kindern verschiedene Perspektiven auf eine Fragestellung zu erarbeiten, um damit einen bewussteren Umgang miteinander zu ermöglichen. Darüber hinaus hat er nebenberuflich auf Veranstaltungen gekocht und bringt diese Passion gern auch an der Schule ein.

Stefanie Ehring sieht Schule als Lern- und Lebensort aller Beteiligten und hat Freude an einer demokratischen und hierarchiekritischen Gestaltung, sodass Schule und Lernprojekte im gemeinsamen Prozess auch mal stolpernd weiterentwickelt werden dürfen. Sie ist als Lehrerin der Fächer Mathematik und Philosophie/Ethik an einer Gesamtschule ausgebildet und gestaltet Lernangebote gerne differenziert. Für sie ist Schule besonders spannend, produktiv und spaßig, wenn alle Beteiligten mit ihren unterschiedlichen Interessen involviert sind und zugleich eine Gemeinschaft besteht. So hat sie als langjährige Teamerin bei dem politischen Kinder- und Jugendverband „SJD-die Falken“ stets auch die Gruppenprozesse im Blick. Und aus feministischer Perspektive registriert sie Machtdynamiken und schafft Möglichkeiten für eine kritische Auseinandersetzung sowie empowernde Strukturen. Dabei ist ihr wichtig, die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Kinder und Jugendliche einzubeziehen, um gemeinsam ein freudiges Zusammenleben zu gestalten.

Bettina Pilster (ohne Foto) leitet die Musikschule Casa della musica in Bremen. In der FGS ist sie für den Musikunterricht zuständig.